| |
| |
|
| A. Die frühe Lilong-Form (ab 1860/70) |
| |
|
| Das Haus: |
 |
-
meist 3 Jian (Abstand zw. zwei
Stützen) breit
-
Holzbau, mit Mauerwerk ausgefacht
-
Seitenflügel bilden Innenhof
- "Himmelsbrunnen"
-
hohe Mauer trennt den Hof
von der Gasse
-
aufwendig verziertes Natursteintor
"Shikumen"
-
Haupthaus (2 Geschosse): repräsentative
Wohn/Essräume im EG, private Räume im OG
-
Hinterhaus (1 G.): Nebenräume
-
schmaler Gang zur Belichtung
und Belüftung trennt die beiden Häuser - "hinterer
Himmelsbrunnen"
-
Raumprogramm für traditionelle
Großfamilie
-
keine Sanitärräume
-
eigener Brunnen im hinteren
Himmelsbrunnen
-
ca. 200 qm Grundfläche
|
| |
Erdgeschoß
Obergeschoß |
| Das Quartier: |
|
- Nord-Süd ausgerichtete Häuserreihen
- 2,5 m schmale Gassen zwischen den Reihen
- breitere Hauptgassen
- Zugang zum Quartier durch verziertes Eingangstor
- Abstufung: öffentliche Straße,
Hauptgasse, Nebengasse, privater Innenhof
- bis zu 80% Bebauungsdichte
- durch die Reihung der nach Süden liegenden
Steintore (Shikumen) zu den Höfen ergibt sich ein typisches
Bild für jedes Quartier - daher auch die Bezeichnung "Shikumen"
für die Anlage
- GFZ 1,1-1,4 - GRZ 0,8
|
 |
| |
Lageplan |
| Materialien |
|
- reine Holzkonstruktion
- oft hohlgemauerte Wände (nicht tragend)
|
|
| |
|
Beispiele
|
|
| |
|
A. frühe Form
B. spätere Form
C. neuartige Form
D. Gartenhaus Lilong
E. Apartement Lilong |
| |
|
| |
|
|